Geschichte

1862 – 1872
Gründung der Firma Dennert & Pape in Hamburg die geodätische und mathematische Instrumente herstellte. (Theodoliten, Nivelliergeräte, Planimeter u.v.m.)

1872 – 1888
Es werden die ersten Rechenstäbe aus Buchsbaumholz erzeugt welche jedoch bald von Mahagoniskalen mit Zelluloidfurnier abgelöst werden.

1836 - 1943
Rechenstäbe und Zeichengeräte werden von nun an mit einem weltweit neuartigen Kunststoff namens ARISTOPAL hergestellt. Es erfolgt die Einführung des Warenzeichens ARISTO. Im Jahre 1943 werden kriegsbedingt Teile der Produktion nach Bludenz in Österreich verlagert. Ab diesem Zeitpunkt wird mit dem Aufbau einer Produktionsstätte in Österreich begonnen.

1948
Nach einer kriegsbedingten Zwangspause, die Firma war bis dahin unter öffentliche Verwaltung gestellt, kaufen die ehemaligen Inhaber das Unternehmen in Hamburg wieder zurück.

1956 – 1961
Ab dem Jahr 1956 firmieren sowohl das Stammhaus in Hamburg, als auch die Tochtergesellschaften unter dem Namen Dennert & Pape Aristo – Werke KG. 1961 wird der Rückerwerb des seit 1945 beschlagnahmten Vorarlberger Betriebes in Bludenz positiv abgeschlossen. Das zurück gewonnene österreichische Tochterunternehmen firmiert von jetzt an als eigenständige Aristo-Instrumente Dennert KG. 1961 beginnt der Bau des Wörgler Firmengebäudes in welches das Unternehmen nach Fertigstellung übersiedelt.

1962
Ein neuer Rechenstab für Grundschulen unter dem Namen „Junior“ wird auf den Markt gebracht und wir zu einem Welterfolg.

1964
Das klassische Geo-Dreieck wird entwickelt. Inzwischen viel millionenfach gefertigt, ist es in den meisten Ländern zum Standard-Zeichengerät in Schulen oder Ausbildungsstätten avanciert.

1972
Der erste als deutscher, serienmäßig produzierte Taschenrechner unter dem Namen ARISTO M27 wird auf den Markt gebracht: Er beherrscht nur die vier Grundrechnungsarten und kostet zur damaligen Zeit ein Vermögen. Weitere 20 Modelle werden entwickelt und gefertigt.

1976
Wegen fehlender Nachfolge wird ARISTO in Hamburg samt österreichischer Tochtergesellschaft von ROTRING übernommen.

1978 -  1991
Die Rechenstabproduktion wird eingestellt und das gesamte Taschenrechnerprogramm aus dem Sortiment genommen. Das Österreichische Werk konnte sich ab diesem Zeitpunkt sehr eigenständig entwickeln. Durch das hohe Know-how der Mitarbeiter sowie einer effizienten und kostengünstigen Produktion werden im Laufe der Jahre immer mehr Produkte, die bis dato in Hamburg noch unter der Marke ARISTO hergestellt wurden, nach Österreich verlagert. Zuletzt erfolgt die Produktion der Marke ARISTO ausschließlich am Standort in Wörgl / Tirol. Im gleichen Jahr wird die Generalvertretung der HANSA-Technik aus Hamburg übernommen. Ein weiterer Schritt zum Ausbau des Sortimentsbereiches „Büro“ innerhalb des ARISTO – Liefersortiments. Mit der Übernahme der Marke MARABU, mit Sitz in Baden-Württemberg, gelingt 1991 der Einstieg in das „Kreativsortiment“ als weitere Abrundung des Lieferprogramms für den österreichischen Papier-, Büro-, Schreibwaren- und Hobbyfachhandel.

1998
Der Wörgler Produktionsstandort – damals ARISTO-rotring GmbH – geht im Paket mit der deutschen ROTRING an den US-Schreibwarenkonzern Sanford.

2003
Die Abtrennung des Produktions- und Vertriebsstandortes Wörgl von SANFORD in Form eines Management- Buy-outs wird vollzogen. Die GEOtec Zeichen- und Kunststofftechnik ist geboren und der Startschuss in eine bewegte Zukunft gegeben. Im gleichen Jahr erfolgt der weltweite Exportstart der Marke ARISTO in Eigenregie. In vielen Ländern werden Exklusivverträge zum Vertrieb der ARISTO Produkte im jeweiligen Markt abgeschlossen.